Der Begleithund

Mit oder ohne Abschlussprüfung - gut für die Umwelt.

Der geprüfte Familienbegleithund

 

Mein Hund hört aufs Wort! Ihrer auch?

Das unterscheidet den geprüften Begleithund und seinen Hundehalter von anderen Hundebesitzern.

Alltagstauglichkeit. Verkehrssicherheit, Sozialverträglichkeit, Unbefangenheit und Gehorsam ist Ziel der Ausbildung zum Begleithund. Der Verkehrssichere Begleithund ist die Ausbildung, die jeder Hund absolvieren sollte und gleichzeitig Voraussetzung für jede Gebrauchshundeprüfung. Geeignet für Hunde ab einem Alter von ca. 10 Monaten empfehlen wir die Gruppenstunde zur Vorbereitung und den Kurs Unterordnung, der von erfahrenen Ausbildern meist im Einzelunterricht erfolgt. Ob Sie den Kurs mit einer Prüfung abschießen oder auch nicht. Hund, Gesellschaft und Hundeführer profitieren von einer guten Hundeerziehung gleichermaßen.

 

 

 

 

Die Begleithundeprüfung des SV (BH)

Vergleichbar mit einem Hundeführerschein - aber anspruchsvoller & für jede Rasse bei der OG Maifeld.

Ausbildung zum Begleithund - Was lernt der Hund?

Der Hund erlernt Kommandos unter stärkster Ablenkung

 

  • Leinenführigkeit. Gehen "bei Fuß" mit und ohne Leine,
  • Platzübung - auch Ablegen in Verbindung mit Herankommen
  • Dauerablage - auch unter Ablenkung
  • Sitzübung - auch im Straßenverkehr
  • Begegnungen mit Radfahrern, Joggern, Kindern und mit anderen Hunden.

 

Auszug aus der FCI Prüfungsordnung 2012

 

 

1. Leinenführigkeit (15 Punkte)

HZ für „Fuß gehen“ Von der Gst aus hat der am tierschutzgerechten handelsüblichen Halsband oder Brustgeschirr angeleinte Hund seinem HF auf das HZ für „Fuß gehen“ freudig zu folgen. Das Halsband darf nicht auf Zug gestellt sein. Die Gst ist einzunehmen, wenn der zweite HF, der seinen Hund zur Ablage führt, die Gst für die Übung „Ablegen unter Ablenkung“ eingenommenen hat. Ab diesen eingenommenen Grundstellungen beginnt für beide Hunde die Bewertung. Zu Beginn der Übung geht der HF mit seinem Hund 50 Schritte ohne anzuhalten geradeaus. Nach der Kehrtwendung und weiteren 10 bis 15 Schritten zeigt der HF jeweils mit dem HZ für „Fuß gehen“ den Laufschritt und den langsamen Schritt (je 10 - 15 Schritte). Der Übergang vom Laufschritt in den langsamen Schritt muss ohne Zwischenschritte ausgeführt werden. Die verschiedenen Gangarten müssen sich deutlich in der Geschwindigkeit unterscheiden. Im normalen Schritt sind entsprechend der Skizze dann zwei Rechts-, eine Links- und zwei Kehrtwendungen sowie ein Anhalten nach der zweiten Kehrtwendung auszuführen. Der Hund hat stets mit dem Schulterblatt auf Kniehöhe an der linken Seite des HFs zu bleiben; er darf nicht vor, nach oder seitlich laufen.

 

Das Anhalten ist mindestens einmal aus dem normalen Schritt entsprechend der Skizze nach der zweiten Kehrtwendung zu zeigen.

 

Das HZ ist dem HF nur beim Angehen und beim Wechsel der Gangart gestattet. Bleibt der HF stehen, hat der Hund sich schnell ohne Einwirkung des HFs zu setzen. Der HF darf hierbei seine Gst nicht verändern und insbesondere nicht an den evtl. abseits sitzenden Hund herantreten. Die Führleine ist während des Führens in der linken Hand zu halten und muss durchhängen. Am Ende der Übung geht der HF mit seinem Hund auf Anweisung des LRs in eine sich bewegende Gruppe von mindestens vier Personen.

 

Zurückbleiben, Vordrängen, seitliches Abweichen des Hundes sowie zögerndes Verharren des HFs bei den Wendungen sind fehlerhaft.

 

Gruppe: Das Gehen durch die Gruppe, deren Personen sich bewegen, ist in der Leinenführigkeit und in der Freifolge zu zeigen. Der HF muss mit seinem Hund dabei eine Person rechts und eine Person links (z.B. in Form einer 8) umgehen und mindestens einmal in der Gruppe in der Nähe einer Person anhalten. Dem LR ist es freigestellt, eine Wiederholung zu fordern. Auf Anweisung des LRs verlässt der HF mit seinem Hund die Gruppe und nimmt die Endgrundstellung ein. Das Loben des Hundes ist nach dem Verlassen der Gruppe nur in der abschließenden Gst erlaubt.

 

Kehrtwendung (180 °): Die Kehrtwendung ist vom HF nach links (180 Grad auf der Stelle drehend) zu zeigen. Dabei sind zwei Varianten möglich: - Der Hund geht mit einer Rechtswendung hinter dem Hundeführer herum - Der Hund zeigt eine Linkskehrtwendung um 180 Grad auf der Stelle drehend Innerhalb einer Prüfung ist nur eine der beiden Varianten möglich.

 

2. Freifolgen (15 Punkte):

 HZ für „Fuß gehen“ Auf Anordnung des LRs wird der Hund in der Gst abgeleint. Der HF hängt sich die Führleine um die Schulter oder steckt sie in die Tasche (jeweils in die vom Hund abgewandte Seite) und begibt sich mit seinem freifolgenden Hund sofort wieder in die Personengruppe, um dort mindestens einmal FCI-Prüfungsordnung 2012 Seite 26 of 126 anzuhalten. Nach Verlassen der Gruppe nimmt der HF kurz die Gst ein und beginnt dann die Freifolge analog der Festlegungen zu Übung 1.

 

3. Sitzübung (10 Punkte):

 HZ für „Fuß gehen“, „Absitzen“ Von der Gst aus geht der HF mit seinem frei bei Fuß folgenden Hund geradeaus. Nach mindestens 10 bis 15 Schritten nimmt der HF eine Gst ein, gibt das HZ für „Absitzen“ und entfernt sich weitere 15 Schritte. Er dreht sich sofort zu seinem Hund um. Auf Anweisung des LRs geht der HF zu seinem Hund zurück und nimmt an dessen rechter Seite die Gst ein. Wenn sich der Hund anstatt zu sitzen, legt oder stehen bleibt, werden hierfür 5 Punkte entwertet.

 

4. Ablegen in Verbindung mit Herankommen (10 Punkte):

HZ für „Ablegen“, „Herankommen“, „Fuß gehen“ Von der Gst aus geht der HF mit seinem Hund auf das HZ für „Fuß gehen“ geradeaus. Nach mindestens 10 bis 15 Schritten nimmt der HF eine Gst ein, gibt das HZ für „Ablegen“ und entfernt sich weitere 30 Schritte. Er dreht sich sofort zu seinem Hund um und bleibt still stehen. Auf Anweisung des LRs ruft der HF seinen Hund heran. Freudig und in schneller Gangart hat sich der Hund seinem HF zu nähern und sich dicht vor ihn zu setzen. Auf das HZ für „Fuß gehen“ hat sich der Hund neben seinen HF zu setzen. Bleibt der Hund stehen oder setzt er sich, kommt jedoch einwandfrei heran, so werden hierfür 5 Punkte entwertet.

 

5. Ablegen des Hundes unter Ablenkung (10 Punkte):

HZ für „Fuß gehen“, „Ablegen“, „Aufsitzen“ Vor Beginn der Übung 1 eines anderen Hundes legt der HF seinen vorher abgeleinten Hund mit dem HZ für „Ablegen“ an einem vom der LR angewiesenen Platz aus gerader Gst ab, und zwar ohne die Führleine oder irgendeinen Gegenstand bei ihm zu lassen. Nun geht der HF ohne sich umzusehen innerhalb des Prüfungsgeländes wenigstens 30 Schritte vom Hund weg und bleibt in Sicht des Hundes mit dem Rücken zu ihm ruhig stehen. Der Hund muss ohne Einwirkung des HFs ruhig liegen, während der andere Hund die Übungen 1 bis 4 zeigt. Auf Anweisung des LRs geht der HF zu seinem Hund und stellt sich an dessen rechte Seite. Nach ca. 3 Sek. muss sich der Hund nach Anweisung des LRs auf das HZ für „Aufsetzen“ schnell und gerade in die Gst aufsetzen. Unruhiges Verhalten des HFs sowie andere versteckte Hilfen, unruhiges Liegen des Hundes bzw. zu frühes Aufstehen/Aufsitzen des Hundes beim Abholen werden entsprechend entwertet. Steht oder sitzt der Hund, bleibt aber am Ablageplatz, erfolgt eine Teilbewertung. Entfernt sich der Hund vor Vollendung der Übung 2 des vorgeführten Hundes um mehr als 3 Meter vom Ablageplatz, so ist die Übung mit 0 Punkten zu bewerten. Verlässt der Hund nach Abschluss der Übung 2 den Ablageplatz, erhält er eine Teilbewertung. Kommt der Hund dem HF beim Abholen entgegen, erfolgt eine Punktentwertung bis zu 3 Punkten. FCI-Prüfungsordnung 2012 Seite 27

 

 

Ausbildung zum Begleithund

Was lernt der Hundeführer?

Auch der Hundeführer wird gefordert. Dieser muss für die BH-Prüfung einmalig einen Sachkundenachweis erbringen.

Der Sachkundenachweis umfasst folgende Bereiche

 

  • Sozialverhalten und Ausdrucksformen des Hundes
  • Haltung, Ernährung sowie allgemeine Pflege/Hygiene von Hunden
  • Erkennen und Beurteilen typischer Gefahrensituationen mit Hunden
  • Erziehung und Ausbildung des Hundes
  • Rechtsvorschriften über den Umgang mit Hunden

TIPP -  Fragenkatalog zur BH/VT-Sachkundeprüfung

 

Hier finden Sie den Fragenkatalog für Sie Sachkundeprüfung Begleithund vom Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) 

 

Fragenkatalog

Wer wird zur Prüfung zugelassen?

  • Der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein.
  • Der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben,
  • Mitglied in einem dem VDH (Verein für das deutsche Hundewesen) angeschlossenem Verein sein. (Beispielsweise dem Verein für Deutsche Schäferhunde SV)
  • Mitglied einer Ortsgruppe sein. Wir empfehlen die OG Maifeld.
  • Der Hund muss geimpft sein.
  • Es muss eine Haftpflichtversicherung für den Hund bestehen.

Prüfungsablauf

Die Prüfung ist in zwei Bereiche unterteilt.

Unterordnung auf dem Hundeplatz

Hund und Hundeführer laufen nach festgelegtem Schema gemäß Prüfungsordnung mit und ohne Leine. Jede Übung beginnt mit der Grundstellung und endet mit der Grundstellung (der Hund muss gerade an der linken Seite seines Menschen sitzen). Außer festgelegten Hörzeichen sind keine weiteren Hilfen erlaubt. Natürlich auch keine Leckerlis!

Verhalten im Straßenverkehr

Hier muss sich der Hund alltagsauglich, verkehrssicher, sozial verträglich und unbefangen zeigen.

Prüfung bestanden? Hundesport ist Ihr neues Hobby?

Wer einen Begleithund mit bestandener Prüfung sein Eigen nennen kann, dem stehen weitere Vielseitigkeitsprüfungen offen. Vielleicht entscheiden Sie sich für eine der vielen anderen Sportangebote mit Ihrem Hund. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Hund hierbei viel Spaß - die Ortsgruppe Maifeld hat viel zu bieten. Für Langeweile werden Sie mit Sicherheit keine Zeit mehr haben.

Begleithundeprüfung sv 1- 3 (BGH 1-3) 

Neu seit 2014. Voraussetzung eine bestandene BH/VT.

 

Begleithundekurs BGH 1

 

Für Hunde nach bestandener VDH-Begleithundeprüfung.

 

Der Begleithundekurs 1 konzentriert sich vor allem auf das Erlernen bzw. Erweiterung der Grundkenntnisse.

 

  • Leinenführigkeit mit Gehen durch eine Menschengruppe
  • Freifolge Sitz aus der Bewegung
  • Ablegen mit Herankommen
  • Ablegen unter Ablenkung

 

Die Arbeit erfolgt in kleinen Gruppen, um jeden Hundeführer bestmöglich beobachten und anleiten zu können.

 

 

Begleithundekurs BGH 2

 

Die Grundübungen bleiben dieselben wie in der BgH1. Zusätzliche Übungen sind das

 

  • "Bringen auf ebener Erde"
  •  "Voraussenden mit Hinlegen".
  • Leinenführigkeit Freifolge Sitz aus der Bewegung
  • Ablegen in Verbindung mit Herankommen
  • Bringen auf ebener Erde
  • Voransenden Ablegen unter Ablenkung

 

Begleithundekurs BGH 3

 

Die BgH3 ist sozusagen die Meisterklasse. In dieser sollten alle vorangegangenen Übungen mit Bravour gezeigt werden.

  • Freifolge Sitz aus der Bewegung
  • Ablegen in Verbindung mit Herankommen
  • Stehenbleiben aus dem Schritt
  • Bringen auf ebener Erde Bringen über eine Schrägwand (140 cm) Voransenden Ablegen unter Ablenkung

 

 

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