Moderner Hundesport

Ausbildung, Spiel und Spaß für Mensch und Hund

Unser Angebot rund um den Hund:

  • Welpengruppe
  • Rüpelgruppe
  • Gruppenstunde
  • Unterordnung
  • Begeleithundeausbildung (IPO)
  • Fährtenhundeausbildung (IPO)
  • Schutzhundeausbildung (IPO)
  • Welpenampel
  • Vereinsleben

Vom Arbeits- zum Sporthund

Modernste Ausbildungsmethoden bei der OG Maifeld

Moderne Ausbildungsmethoden im Schutznundesport beinhalten eine erfolgsorientierte Ausbildung ohne Zwang und Gewalt. Dieser Ansatz führt nicht nur zu freudig arbeitenden Hunden und guten Ergebnissen, sondern dient auch dem Image des Schutzhundesports.

 

SCHUTZHUNDESPORT

MOTIVIERTES LERNEN DURCH ERFOLG UND OHNE ZWANG UND GEWALT SCHULT DIE ZARTE HUNDESEELE DES DEUTSCHEN SCHÄFERHUNDES OHNE NEBENWIRKUNGEN.

 

Hallo Hundefreunde! Was sind Schutzhunde, deren Ausbilder und Helfer für Euch wenn ihr uns auf dem Hundeplatz seht? Primitive und asoziale Hundesportler, die mit Zwang und teilweise auch mit Gewalt ihren Deutschen Schäferhund zum privaten Schutzhund abrichten? Bei Ausbildungsrückschlägen dem Hund körperliche Schmerzen zufügen, damit dieser versteht, was er falsch gemacht hat? Gänzlich verschwunden sind althergebrachte Ausbildungsmethoden nicht. Konsequenz und Geduld wird zwar gepredigt, aber erfolgsorientierte Ausbildung ohne Strafe bei Misserfolg ist für einige Hundeführer noch immer nicht die erfolgsbringende Formel für den sportlich geführten Schutzhund.

 

Vielleicht solltet ihr das Ganze mal genauer betrachten, ob Eifel, Hunsrück oder sonst irgendwo auf grüner Wiese. Ob Verein für Deutsche Schäferhunde, Gebrauchshundesportverein oder Hundeschule - Ausbildungsmethoden ändern sich und wer hier mit der Zeit geht wird es nicht bereuen. Die Erfolgsformel Deutscher Schäferhund könnte wieder neuen Auftrieb erhalten, wenn dann auch das Bild der Ausbildung den Vorstellungen einer modernen Gesellschaft entspricht. Beispiele für gute Hundeplätze gibt es zu Genüge.

 

Mit guten Ergebnissen überzeugen

Motiviertes lernen am Erfolg und nicht lernen durch Meideverhalten schult die zarte Hundeseele des Deutschen Schäferhundes ohne Nebenwirkungen. Nicht nur der Vorsitzende Werner Schmitz denkt bei der OG Maifeld über alternative Ausbildungsmethoden nach und stellt die herkömmliche Ausbildung alter Schule in Frage, auch unser Ausbildungswart Wolfgang Klee und unser jüngster Helfer Lucas Schmitz ist offen für Veränderungen - nicht nur weil die Gesellschaft und auch viele Hundefreunde dies von Hundesportvereinen erwarten, sondern insbesondere, weil wir dies so wollen! Der Hund von heute soll aufmerksam und freudig folgen, so verlangt es bereits die Prüfungsordnung. Wer diesem Anspruch gerecht werden möchte muss sich Gedanken über Ausbildungswege machen, Fehler korrigieren und anders denkende Ausbilder mit guten Ergebnissen überzeugen. Das Ergebnis mangelhafter Ausbildungsweise sieht man dem über das Meideverhalten arbeitenden Hund einfach an. Auch bei Prüfungen, sportlichen Veranstaltungen und erst recht auf dem Hundeplatz, wenn Zuschauer an der Balustrade ihr Interesse für den Schutzhundesport bekunden. Nicht einmal vor den Augen der Zuschauer verzichten manche Hundeführer auf Gewalt dem Hund gegenüber. Kein Wunder, dass Schutzhundesport immer weniger Anhänger findet, nicht in unsere Zeit passt, die Zukunft einer Königsdisziplin in Frage gestellt wird und andere Hundesportaktivitäten und Hunderassen immer beliebter werden. Wenn der Schutzhundesport ein Auslaufmodell ist, dann tragen die Sportler hierfür selbst die Verantwortung!

 

Arbeitsfreude durch moderne Ausbildungsmethoden

Könnte der Verein für Deutsch Schäferhunde nicht viel besser dastehen, wenn Arbeitsfreude beim Hund in der Bewertung einen höheren Stellenwert hätte? Eventuell würden alteingesessene Hundesportler mit Kenntnissen der alten Schule ihr Interesse ebenso auf moderne Ausbildungsmethoden konzentrieren. Ausbildungsmethoden, wie in folgendem Beispiel angeführt. Gewaltfrei und ohne starken Zwang. Dem Ruf des Deutschen Schäferhundes, dessen Vereins und den Ortsgruppen würde es nicht schaden.

 

Am Beispiel des Ausbildungselement  -  stellen und verbellen (Anzeigen einer Person) - kann der Unterschied zur althergebrachten Ausbildung mit Zwang und Ausbildung ohne Zwang ganz gut verdeutlicht werden. Auch können anhand dieses Beispiels eventuelle Fehler, die sich bei unmodernen Ausbildungsmethoden ergeben aufgezeigt werden.

 

In unserer Ausgangslage gehen wir davon aus, dass unser junger Hund zur Verbellübung herangezogen wird, nachdem er bereits in der Beutearbeit vorgearbeitet wurde. Weiter gehen wir davon aus, dass der Hund in Bildern lernt:

 

BILD 1: Der aktive Helfer mit sich bewegender Beute ist das Bild für die Beutearbeit

Der junge Hund im Schutzhundesport jagt die Beute (Beutearbeit). Ihm wird das Bild des aktiven Helfers angeboten, der den Hund mit seiner Beute zum Anbeißen bzw. einer Kampfhandlung motiviert.

 

BILD 2: Der passive Helfer ist das Bild für die Verbellübung

Bei der Verbellübung ist es im Gegensatz zur Beutearbeit der passive Helfer den der Hund durch bellen anzeigen soll. Weder der Helfer, noch dessen Hetzarm soll dem Hund als Beute vermittelt werden. Hier soll der junge Hund den Helfer lediglich verbellen (anzeigen), ohne diesen zu belästigen oder in eine Kampfhandlung zu verwickeln. Der vorab vom aktivem Helfer bei der Beutearbeit motivierte Hund soll jetzt nicht mehr anbeißen, obwohl dieser im Hetzarm sein Objekt der Begierde erkennt und den Unterschied zwischen aktivem und passivem Helfer mit Hetzarm in dieser Lernphase nicht erkennen kann.

 

Hier beginnen die Fehler althergebrachter Ausbildung. Nachdem der Hund den aktiven Helfer mit Beute kennen gelernt hat, die er "jagen" darf, soll dieser jetzt den Unterschied zum passiven Helfer mit ruhiger Beute erkennen, die er nur anzeigen soll. Da der Hund jetzt nur das vorab erlernte Bild (Beutearbeit) erkennen kann (das Bild des passiven Helfer hat man ihm ja noch nicht gelehrt), wird diesem das Bild des passiven Helfers mehr oder weniger mit Zwang vermittelt, bevor dieser weiß, was er eigentlich machen soll.

Hat unser angehender Schutzhund dann vermeintlich das für ihn neue Bild des passiven Helfer auf kurze Distanz mit Absicherung durch den Hundeführer verstanden, wird der Hund im nächsten Ausbildungsabschnitt ohne Einwirkungsmöglichkeit des Hundeführers auf lange Distanz zum passivem Helfer voraus geschickt. Trifft der Hund dann auf den passiven Helfer ohne seinen Hundeführer an der Leine erkennt dieser wiederum sein Objekt der Begierde, den Motivationsarm.

Ein in der Beutearbeit vorgearbeiteter Hund wird in den meisten Fällen wiederrum versuchen die Kampfhandlung vorzuverlegen - bis dann der Hundeführer hinter ihm auftaucht und wiederrum mehr oder weniger Zwang auf den Hund ausübt um ihm das richtige Bild zu vermitteln. Das richtige Bild? Jagen nach der Beute des Helfers, Kampfhandlung und dafür Strafe? Wen wundert es jetzt noch, dass ein Hund seinen Hundeführer nicht mehr versteht und meidet, wenn dieser den Hund für eine Kampfhandlung korrigiert, die bisher abverlangt wurde? Ein vorab hoch motivierter Hund mit Arbeitsfreude und ausgeprägten Kampftrieb wird einfach nur gebremst. Auf diese Weise wird ein mit sehr guten angeborenen Eigenschaften ausgestatteter Hund zu einem mit mittelmäßig angelernten Eigenschaften. Schade!

 

Todsünde im Hundesport

Das nächste Ausbildungsziel - Die Verbellübung auf größerer Distanz (revieren nach dem Helfer) -erweist sich bei derart vorgearbeiteten Hunden als weiterer Fehler, der den Hund vollends verunsichert. Trifft der Hund ohne seinen Hundeführer den Helfer im Versteck an, wirkt dieser stellvertretend für den Hundeführer auf den Hund ein, bis der Hundeführer selbst beim Hund angekommen ist und auch noch seinen Senf hinzu gibt. Was ist hier eigentlich falsch gelaufen? Ganz einfach, das zu vermittelnde Bild vom passiven Helfer (Bild 2) wird zum aktiven Helfer (Bild 1). Folglich zerstört jetzt der Helfer das vorab "beigebrachte" Lernbild "passiver Helfer" durch aktives Tun. Wer kann das noch verstehen? Der Hund mit Sicherheit nicht! Im Ergebnis wird der Hund immer wieder sein Ziel (Kampfhandlung um die Beute mit dem Helfer) eigenständig vorverlegen wollen und hat eigentlich nichts gelernt. Wie dann der Helfer darauf reagiert wissen wir ja bereits - er straft stellvertretend für den Hundeführer den Hund. Meiner Meinung nach eine Todsünde im Hundesport. Wie reagiert dann der Hund auf diese Zurechtweisung durch den Helfer? Er meidet, indem er zurückweicht oder geht sogar nach vorne und wird unsportlich. Die Folgen für das Mensch Hund Verhältnis werden unberechenbar.

 

Ersünschtes Verhalten belohnen

Anstatt dem Hund mit Zwang das passende Bild für die Verbellübung beibringen zu wollen, kann man die Hundeausbildung dahingehend gestalten, dass lediglich erwünschtes Verhalten belohnt wird. Unerwünschte Verhaltensweisen dürfen für den Hund lediglich nicht erfolgreich sein. Belohnt man den Hund bei der Verbellübung mit einem Motivationsgegenstand erst dann, wenn er das erwünschte Verhalten zeigt und verwehrt man ihm jede Belohnung bis er das erwünschte Verhalten zeigt, ohne auf bis dahin gezeigtes unerwünschtes Verhalten einzugehen, so wird er innerhalb kürzester Zeit die Verbellübung ohne Zwang und Helfereinwirkung verstehen. Die Bilder werden klar vermittelt und verschwimmen nicht ineinander. Als Ergebnis erhalten wir den freudig folgenden Hund und nicht einen über Meideverhalten arbeitenden Hund. Gerade der Deutsche Schäferhund kann mit einem derart geformtem Wesen die Gesellschaft beeindrucken, ohne dass er jemals zum Nischenprodukt wird. Schutzhundesport könnte große Anerkennung erlangen, wenn über Ausbildungswege mehr nachgedacht wird. Leider stehen sich dieser Anerkennung vielerorts die Hundeführer selbst im Weg.

 

Der Deutsche Schäferhund ist sehr wertvoll. Der Hund hat eine gute Ausbildung verdient - Ausbildungswarte, Vorsitzende und sonstige Entscheidungsträger tragen dafür die Verantwortung.

 

 

Dirk Schwartz

Schriftführer OG Maifeld e.V.

Zuchtvoraussetzung - Am Anfang steht die Wesensprüfung

NEU! Für alle Welpen, die nach dem 01.07.2017 zur Welt gekommen sind.

 

 

Kennen Sie schon den neuen Wesenstest für den Deutschen Schäferhund? Sinn und Zweck einer weiteren Überprüfung? Wie sehen Sie den Deutschen Schäferhund heute? Vielleicht als aggressiven Rassehund der auf eine Liste gehört? Einen mit Hüftkrankheit geplagten Hund, der mit dem robusten Arbeitshund von einst nur noch wenig zu tun hat? Sonst sehen Sie nichts? Dann sollten Sie genauer hinschauen. Der mit Rasse-Echtheitszertifikat(das wichtigste Papier für den Schäferhundkäufer) des SV ausgestattete Hund unterliegt einer strengen Zuchtordnung. Als Familienpartner, Dienst-, Rettungs- oder Sporthund gehört er noch immer zur beliebtesten Hunderasse weltweit - und das nicht ohne Grund. Damit dies auch so bleibt hat der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) die Voraussetzungen für die  Zucht weiter verschärft und um die neue Wesensbeurteilung erweitert. Nicht nur Gesundheit und Veranlagung steht für die Züchter neuerdings auf dem Prüfstand. Im Sinne eines gesellschaftsverträglichen und umweltsicheren Hund wird auch der Charakter eines jeden Hundes der Prüfung unterzogen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass Verhaltensauffälligkeiten innerhalb der Rasse ausgeschlossen werden. Schlecht veranlagte, aggressive oder als Angstbeißer bekannte Hunde erhalten keine Zuchtzulassung des SV. Überprüft wird mit dem neuen Wesenstest unter anderem das Sozialverhalten der Hunde, deren Unbefangenheit  fremden Personen gegenüber und deren Verhalten unter Belastung. Nur wer diesen Teil der Zulassungsverordnung besteht, wird auch zukünftig mit seiner Zucht den Deutschen Schäferhund innerhalb des SV züchten dürfen. Und das ist gut so. Der Verein für Deutsche Schäferhunde ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und des weltweit beliebtesten Rassehund bewusst.

Die Ortsgruppe Maifeld e.V. schafft alle Voraussetzung, die zur Wesensprüfung erforderlich ist. Bereits in der Welpengruppe, Rüpelgruppe oder Gruppenstunde für den Familienbegleithund werden prüfungsrelevante Teile ins Training eingebaut. Ganz nebenbei - die Schulung für den Wesenstest ist kein Alleinstellungsmerkmal des Schäferhundes - alle bei der OG Maifeld trainierenden Hunde, gleich welcher Rasse, können von dieser neuen Schulungsform nur profitieren! Auch andere Hunderassen sollten sozial verträglich, umweltsicher und unbefangen sein. Als Hundesportverein setzen wir uns für ein gutes Grundwesen aller Hunde ein.

 

Dirk Schwartz

Schriftwart OG Maifeld e.V.

Harmonie zwischen Hund und Mensch

Bei der OG - Maifeld e.V.

Der Sporthund von heute

Auslastung für Hund und Mensch

Die Möglichkeiten des Hundesports entwickeln sich ständig weiter. Die verschiedensten Disziplinen dienen dem Hundeführer und seinem Hund gleichermaßen, haben einen hohen Freizeitwert und lasten den Hund geistig wie auch körperlich aus. Früher als Arbeitshund eingesetzt wird der sogenannte Gebrauchshund heute zum Sporthund.

Besonders geeignet für den IPO - Sport

Gebrauchshunderassen

(IPO - internationale Prüfungsordnung) sind Hunderassen wie der Deutsche Schäferhund, aber auch Mischlingshunde wie der X-Mechelaar (Belgischer Schäferhund / Holländischer Schäferhund) sowie andere Hunderassen. Die Hunde müssen wesensfest, selbstsicher und belastbar sein. Angeborene Triebveranlagungen werden beim Schutzhundesport kontrolliert eingesetzt. Das Ergebnis ist in der Regel ein ausgeglichener, glücklicher Hund, der eben auch einmal "Hund sein darf". Im VPG-Bereich geführte Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen.

Agility

Spass für Hund und Mensch

als Hundesport ist für alle Hunde, unabhängig von Größe, Alter und Rasse geeignet. Ähnlich wie die Hindernisbahn beim Militär überwindet der Hund einzelne Hindernisse und der Hundeführer läuft nebenher und gibt die Anweisungen. Auch hier müssen Hund und Hundeführer perfekt aufeinander abgestimmt sein und können nur als Team erfolgreich sein. Spielerisch wird der Hund bei dieser Sportart sozialisiert und ausgelastet. Ein Hundesport mit großem Spaßfaktor für Hund und Hundeführer.

Hundeschulen Kurse von Koblenz - Mayen OG Maifeld e.V.
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Werner Schmitz | created by amp; Dirk Schwartz - www.koblenz-taxi.com